Lockerungen Trainingsbetrieb ab 31. Mai 2021

Ab 31. Mai dürfen neu bis zu 50 Erwachsene gemeinsam Sport treiben. Während im Outdoorbereich Kontaktsport auch für Erwachsene wieder möglich ist, dürfen im Unihockey weiterhin nur die Juniorenteams im normalen Rahmen trainineren. Für die Erwachsenen gilt im Indoorbereich weiterhin kein Kontaktsport und Maskenpflicht (Je nach verfügbarer Hallenkapazität können Übungen ohne Maske durchgeführt werden).

Die aktuellen Schutzkonzepte sind unter Service > Downloads aufgeschaltet.

Jahresbericht Herren 2020/2021

Schwierige Zeiten für uns Unihockeyspieler

Nachdem die Saison 19/20 relativ schnell und unvorhersehbar zu Ende ging haben wir uns im Coaching Team neu aufgestellt. Mit Thomas Marti und Marco Anderegg haben sich zwei arrivierte und Erfahrene Spieler zur Verfügung gestellt, um mit Stefan "rinä" Rindlisbacher das Team in die neue Saison zu führen. Der Anspruch war mit mehr Ambitionen und mit mehr Abwechslung die Trainings zu organisieren.

In Anbetracht der anhaltenden Covid-19 Situation haben wir das Sommertraining in organisierten 5er Gruppen begonnen. Diese Gruppen haben wir nach Regionen aufgeteilt damit die Reisezeit für die Teilnehmer nicht zu gross war. Markus Salvisberg hat und jeweils das Programm zusammengestellt. Im Spätsommer liess es die Lage dann zu, dass wir zuerst mit einem Training pro Woche und später mit zwei Trainings an unseren Fähigkeiten arbeiten konnten. Die Saisonvorbereitung war gut und intensiv so wie es sowohl vom Trainerteam wie auch von den Spielern gewünscht war.

Am 12. September 2020 durften wir dann endlich wieder Meisterschaftsspiele bestreiten. Es ging als erstes los gegen Aigle in unserer Lieblingshalle in Aigle. Wir erwischten einen guten Start und konnten den Gegner mit 3:2 in einem knappen Spiel bezwingen. Mit dem Startsieg im Rücken konnten wir auch am 27. September 2020 in Lausanne gegen Lausanne Epalinges II mit 4:3 in einem ebenfalls knappen Spiel gewinnen. Im nächsten Spiel am 10. Oktober zogen wir dann in Yverdon einen schlechten Tag ein und verloren mit 1:3. Hier hat man deutlich gesehen, dass es nicht von selbst geht und die Einstellung klar nicht genügend war.

Leider war der Match in Yverdon auch der letzte der Saison 20/21. Die Saison wurde vorerst unterbrochen und wir durften werden Trainieren noch Meisterschaftsspiele bestreiten. Wir haben uns dann mit Virtuellen "Trainings" fitgehalten bis dann die Saison Mitte Januar definitiv abgebrochen wurde.

Besten Dank allen die zu dieser erfolgreichen kurzen Saison beigetragen haben. Wir versuchen es dann nächste Saison nochmals.

Im Namen der Trainer
Stefan Rindlisbacher


Saisonbericht Damen 2020/2021

Nach der schwierigen Saison 2019/2020 starteten wir mit Verstärkung aus Seedorf in die neue Saison. 5 Spielerinnen vom UHC Seedorf waren bereit für beide Teams zu trainieren und auch mit an unsere Spiele zu kommen. Dank diesem «doppelten» Einsatz konnten wir mit gutem Gewissen ein Team stellen. Rasch zeigte sich, dass diese Spielerinnen super in unser Team passen. Es war ein grosser Gewinn für alle Beteiligten, denn so konnten wir regelmässig mit 3 Linien trainieren, das Training machte wieder Spass und wir konnten zur Vorbereitung auch zwei Testspiele bestreiten.

Voll motiviert durften wir endlich wieder den ersten Ernstkampf bestreiten. Unsere Meisterschaft startete am 27. September. Es gelang uns dank einer sehr konzentrierten und cleveren Spielweise im ersten Spiel den ersten Sieg zu holen, dies gab Vertrauen. Ja, so macht Unihockeyspielen wieder Freude! Das zweite Spiel ging dann leider knapp verloren, doch auch dieses zeigte uns, dass wir diese Saison wieder mithalten können, auch mit starken Gegnern.

Bereits mit gemischten Gefühlen gingen wir ans zweite Turnier. Vieles deutete wegen der Corona-Pandemie daraufhin, dass dies wohl die letzten Spiele sein werden für längere Zeit. Hochmotiviert und mit viel Spielfreude konnten wir auch an diesem Tag einen Sieg mit nach Hause nehmen. Somit erreichten wir nach 4 guten Spielen, bereits 4 Punkte. Zu dieser Leistung gratuliere ich dem Team herzlich. Es machte grosse Freude als Trainerin diese positive Entwicklung mitzuerleben.

Ja leider kam es wirklich so… Fertig Unihockey und zwar für den Rest der Saison.
Für uns auf eine sehr bittere Art und Weise. War uns als Team doch bewusst, dass dies auch gleich das Ende unserer gemeinsamen Unihockeyzeit mit dem UHT TV Wohlen sein könnte. Viele von uns spielen seit der Kind- oder Jugendzeit Unihockey. Viele sind bereits über 30 Jahre alt und die Prioritäten im Leben haben sich verändert. Wir haben leider auch keine Juniorinnen welche nachkommen. Nach diversen Gesprächen war es definitiv. Wir können leider kein Team mehr stellen und lösen uns auf.

Ganz herzlich möchte ich mich für all die grossartigen Jahre bedanken, zuerst als Spielerin, dann als Trainerin. Ich wünsche allen für die Zukunft nur das Beste. Nebst den Spielerinnen aus Seedorf, werden wohl 2-3 Frauen noch weiter Unihockey spielen, wo ist noch ungewiss.

Ich bleibe dem UHT TV Wohlen noch etwas erhalten und werde weiterhin im Vorstand blieben und die Leitung im OK behalten. Somit werde ich viele Gesichter jeweils an den Heimturnieren noch sehen.

Alles Gute!

Eure Trainerin
Brigitte Bigler

Saisonbericht U16 2020/2021

Nach der gelungenen letztjährigen U16 Saison mussten wir leider einige gewichtige Abgänge verkraften. Einerseits durch Abgänge von Junioren, die in die U18 nachrückten und andererseits weniger erfreulich, durch Verletzungen. Uns war klar, dass wir viel Routine verloren haben, jedoch waren wir motiviert in die neue Saison zu starten da trotz der Abgänge immer noch talentierte Junioren bereit waren eine tolle Saison zu bestreiten. Leider konnten wir nicht mehr so zahlreich auflaufen wie in den letzten Jahren und mit einem Kader von 10 fitten Spielern und 1 Torhüter mussten wir in die Saison starten. Durch „last-minute“ Zugänge und Transfers konnten wir dann den Kader doch noch anheben auf 12 Spieler und dank der herausragenden Juniorenarbeit hatten wir auch einen grossen Pool von motivierten und talentierten U14-Junioren zu unserer Verfügung, die wir einsetzen konnten.

Mit dem zugegeben sehr kleinen Kader ging es also los in dieser Saison, in erster Linie die körperliche Fitness und die Routine am (Unihockey-)Ball wieder herzustellen nach der Corona bedingten Zwangspause. Sehr erfreulich war die grosse Motivation der Junioren und die hohe Trainingspräsenz, in erster Linie bedingt durch die Solidarität der Junioren, denn wenn 1-2 Leute nicht kommen dann reicht es nicht mehr, um ein ordentliches Training durchzuführen. Bedingt durch unsere Kadergrösse haben wir die Saisonziele auch entsprechend angepasst und uns vorgenommen die Junioren hauptsächlich spielerisch und teamtaktisch auf die weitere Unihockey Karriere und einen zukünftigen Wechsel in die U18 vorzubereiten. Nichtsdestotrotz wollten wir versuchen, den routinierteren U16 Teams in der Gruppe alles abzuverlangen und ihnen so oft als möglich ein Bein zu stellen und uns als „Favoriten-Schreck“ bekannt zu machen. Dazu wurde im Sommer hart trainiert – sowohl in der Halle wie auch draussen.

Los ging es Ende September in der zur inoffiziellen Heimhalle des UHT TV Wohlen gewordenen Sporthalle in Aigle, wo wir im Ersten Match der Saison auf Corcelles trafen. Wohlen-typisch haben wir vergessen, wie man Unihockey spielt in den ersten 20 Minuten und lagen somit 3:0 im Hintertreffen. Doch nach dem wir uns gesammelt und in der Pause scheinbar die richtigen Worte gefunden haben, ist auch die Anspannung verflogen und unsere Jungs konnten durch teilweise gutes Kombinationsspiel ein Comeback feiern. Bedingt durch das doch schon fast vereinstypische Abschlusspech gelang uns jedoch lediglich eine Aufholjagd zum 3:2 – obwohl des grossen Chancenplus auf unserer Seite. Der 2. Match des Tages gegen La Chaux-de-Fonds gelang uns deutlich besser und wir konnten zeigen das auch der UHT TV Wohlen Unihockey spielen kann, was sich darin zeigte, dass wir einen 6:2 Sieg einfahren konnten, welcher lediglich von zwei fatalen Fehlern unserer Seite getrübt wurde - im Fachjargon auch genannt «dem Gegner ein Geschenk machen».

Frohen Mutes durch die Spiele der Junioren freuten wir uns darauf auf dem Bestehenden weiter aufzubauen und uns am nächsten Turnier gleich mit einem der Anwärter auf den Gruppensieg – Floorball Fribourg – zu messen. Doch wie auch schon letzte Saison machte uns Corona einen Strich durch die Rechnung und die Saison wurde kurzerhand abgesagt, schnell gefolgt von einem Trainingsverbot und wir befanden uns erneut in einer Zwangspause.

Anfang des Jahres 2021 durften wir uns dann endlich wieder in der Halle unserem Hobby widmen und Unihockey spielen. Sehr erfreulich war die grosse Motivation und teilweise sogar Sehnsucht nach dem Unihockey seitens der Junioren, weshalb wir schnell wieder den normalen Trainingsbetrieb aufnehmen konnten und so doch noch zu einem erfreulichen Saison Abschluss kommen. Die Saison war betroffen von ständigen und schnell wechselnden Situationen auf und neben dem Feld. Doch trotz allem, haben die Junioren nie die Motivation fürs Unihockey verloren und sich sehr flexibel gezeigt, was mich stolz macht. Corona bedingt fiel leider auch der in Wohlen übliche Saison Abschlussevent ins Wasser und ich hoffe, dass wir in der nächsten Saison ohne Unterbrüche und kurzfristige Planänderungen unser Hobby ausführen können.

Zum Abschluss erfreulich für mich auf Vereinsebene ist, dass alle U16 Junioren nun bereits ein neues Zuhause in einem Team - sei es U16 oder U18 - gefunden haben, sich da auch bereits etabliert haben und erste Erfolge im von swiss unihockey lancierten Comeback-Cup zu verzeichnen haben.

Die U16 Trainer,
Mauro und Stöffu

Saisonbericht U14 2020/2021

Wohl als Premiere wurde der Saisonstart in die Saison 2020/2021 vom Bundesrat, resp. der Politik freigegeben. Nach der, wie wir später gelernt haben, ersten Welle der Corona Pandemie musste das Training unter den Jugendlichen erst einmal wieder freigegeben werden, und so konnten wir erst ab dem 11. Juni 2020 wieder mit dem Training beginnen.

Auf Grund der Anzahl der Jungen im Jahrgang 2008 und 2007 und wohl auch ein Bisschen wegen den guten Erfolgen der 2008er in ihrem letzten Jahr als D-Junioren, entschied der Verein sich dazu, für die Jungs mit 2007/2008 Jahrgang eine U14B (Grossfeld) Mannschaft anzumelden. Als Trainer konnte Yannick Schmid (Aktiver der 1. Mannschaft) rekrutiert werden, der zusammen mit Alexander Reinke (im letzten Jahr D-Junioren Trainer) die U14 Mannschaft übernahm.

Die Vorbereitung auf die Saison wurde neben den 2 wöchentlichen Trainings mit einem Vorbereitungsspiel gegen die White Wings aus Schüpfen und einem gemeinsamen Intensiv-Trainingstag in Wohlen ergänzt. An diesem Trainingstag konnten wir vertieft auf das Taktische eingehen, und die U14 konnte ihre Kräfte gegen die U16 messen. Abgerundet wurde das Ganze mit einem Spaghetti-Plausch-Menü aus dem Restaurant Kreuz Wohlen.

Der Start in der Meisterschaft auf dem für Mannschaft mehrheitlich neuen Grossfeld lief sehr gut an. Am ersten Spieltag konnten wir beide Matches (gegen Lejon und Wilderswil) gewinnen. In der zweiten Runde konnten wir im ersten Spiel Konolfingen besiegen. Im zweiten Spiel gegen die Skorpions Emmental mussten wir einen Vorsprung leider Preis geben, so dass am Ende für beide Teams ein Unentschieden herausschaute. Das Team stand nach zwei Runden auf dem ersten Platz seiner Gruppe. Das war es dann aber auch schon von der Saison 2020/2021. Erneut stiegen in der Schweiz wie auch weltweit die Corona Zahlen an, so dass der Bundesrat und teilweise auch Kantone und Gemeinden das soziale Leben mit ihren Massnahmen einschränken mussten um die Pandemie einzudämmen. Opfer davon war auch der Breitensport und damit das Unihockey. Sowohl der Wettkampf als auch das Training mussten so Ende Oktober 2020 gestoppt werden. Eine Wiederaufnahme des Trainings war erst mit entsprechenden Schutzmassnahmen (Hygienemasken etc.) im Februar 2021 wieder möglich. Auf Grund der «Nachholangebote» für die ausgefallene, resp. abgebrochene Meisterschaft von Swissunihockey (dem sogenannten «Comebackcup») entschloss sich der Club darauf, die altersbedingten Wechsel der Spieler in die neuen Teams etwas vorziehen und damit die neue Saison bereits nach den Frühlingsferien einzuläuten. Das bedeute das Saisonende und damit auch das Ende dieses pandemiebedingt leider etwas kurz geratenen Saisonberichtes.



Saisonbericht Jun D 2020/2021

Ein wenig später als in normalen Jahren starteten die D-Juniorinnen am 17. Juni 2020 im neuen Teamgefüge mit dem Trainingsbetrieb. Nach dem Gruppensieg in der Saison 19/20 unter der Leitung von Alexander Reinke und Lukas Röthlisberger war ich gespannt, inwiefern sich die Abgänge der 08er Jahrgänge auf das Team auswirken würde. Die neuen Junioren wurden schnell ins Team integriert, man kannte sich bereits aus gemeinsamen E-Junioren Zeiten. Bereits nach wenigen Trainings war klar ersichtlich, dass wir auch diese Saison wiederum eine äusserst motivierte und talentierte Mannschaft stellen konnten.

Der erste Test folgte kurz vor Meisterschaftsbeginn mit einem Trainingsmatch gegen den SC Laupen. Nach der doch relativ knappen Saisonvorbereitung waren sowohl die Juniorinnen als auch ich gespannt, wie wir uns gegen ein anderes Team schlagen würden. Dank unserem Goalie Jonas und teilweise sehr schönem Kombinationsspiel konnten wir den Match relativ deutlich zu unseren Gunsten entscheiden.

Mit dem ersten Erfolgserlebnis in der Tasche ging es also am 13. September endlich los mit dem ersten Meisterschaftsturnier. Ein bisschen komisch war das ja schon mit diesen Corona-Bestimmungen. Das schöne am Mannschaftssport ist dann aber halt auch, dass sobald der Schiedsrichter den Match anpfeift, alles rundherum zur Nebensache wird. Ohne die beiden Dienstältesten Junioren Flurin und Lenny (Mit der U14 im Einsatz), übernahmen andere Verantwortung im Spiel. Nach einem etwas nervösen Start in der tobenden Halle gegen den Gastgeber aus Laupen, konnten wir uns nach und nach steigern und schlussendlich verdient den ersten Punkt der neuen Saison einfahren. Im zweiten Match spielten die JuniorInnen dann von Anfang an selbstbewusst auf und konnten gegen Floorball Köniz zwei weitere Punkte verbuchen.

An der zweiten Meisterschaftsrunde konnten wir dann beinahe in Vollbesetzung antreten. Mit zwei überzeugenden Leistungen gegen Bern Capital Ost und den UHC Guggisberg konnten die Meisterschaftspunkte vier bis sieben – es sollten die letzten bleiben - eingefahren werden. «Corona reglementarisch» konnte der Punktequotient auf 1.75 erhöht werden.

Was danach folgte ist allerseits bekannt – Meisterschaftsunterbruch und sofortiger Stopp des Trainingsbetriebs. Der tolle Lauf der Wohlener wurde leider jäh gestoppt. Erstmals seit langem mussten wir die Wintermonate ohne Unihockey verbringen. Nach dem definitiven Meisterschaftsabbruch im Januar konnten wir im Februar immerhin wieder den freiwilligen Trainingsbetrieb aufnehmen. Sichtlich erfreut genoss man es, die Team KollegInnen nach langer Pause wiederzusehen und endlich wieder dem «Unihockeybäueli» nachzurennen. Der Spass und die Bewegung standen dabei im Zentrum.

Fazit der hoffentlich kürzesten Unihockeysaison der Geschichte: Auch in diesem Jahr hätten die Wohlener D-JuniorInnen neuerlich um den Gruppensieg mitspielen können. Schlussendlich reichte es immerhin zum «Zweirunden-Meistertitel». Das Gezeigte im Training und an den beiden Meisterschaftsrunden stimmt zuversichtlich für die kommenden Jahre auf Juniorenstufe.

Trainer Junioren D
Stefan Sahli