1. Matchtag
Wow, was für ein Meisterschaftsstart! Mit einem 14:3 Sieg gegen Floorball Köniz konnten die Jungs ihr Können schon zu Beginn der Meisterschaft unter Beweis stellen, und wie! Wie die Feuerwehr legten die Jungs los und skorten ein Tor nach dem anderen. Köniz war chancenlos, zu gut waren unsere Jungs! Wir freuen uns mit diesem hohen Sieg schon auf den ersten Kuchen, gell Moritz.
Mit dem Selbstvertrauen aus dem ersten Spiel wollten wir auch Seedorf von Beginn weg unter Druck setzen. Doch Seedorf war von Anfang an wacher und aktiver. Es brauchte schon ein, zwei klare Ansagen auf der Bank, dann fanden die Jungs den Tritt wieder und starteten die Aufholjagd. Dank dem Kampfgeist der ganzen Mannschaft war schlussendlich auch Seedorf klar geschlagen mit einem 8:3 Schlussresultat.
Gratulation an das gesamte Team für diese Leistung heute!
2. Matchtag
8:15 - Okay, die Tigers waren bissiger, schneller, treffsicherer, und haben somit den Sieg verdient. Aber unsere Jungs haben mit zwei Linien dagegen gehalten bis zum Schluss. Nichts von aufgeben. Einfach raus und das Beste geben. Und danach akzeptieren, dass der erste Gegner heute einfach besser war. Abhaken, Energie tanken und nach vorne schauen.
Der zweite Gegner heute war Laupen. Kennen wir doch noch gut vom Vorbereitungsspiel. Und wie damals war es auch heute eine klare Sache. Die Jungs starteten mit dem Toreschiessen beinahe im Minutentakt. Aber der erste Match hat so viel Energie gekostet, dass Laupen auch ab und zu alleine vor unserem Tor auftauchte und seine wenigen Chancen nutzte. Nach der Pause wollten es die Jungs aber nochmals wissen und erhöhten weiter bis auf ein klares 14:5. Das tat der Seele und dem Kopf gut, der Tank war aber nun definitiv leer. Wir freuen uns mit diesem hohen Sieg schon auf den nächsten Kuchen, gell Leano.
Gratulation an das gesamte Team für diese Leistung heute! Einen besonderen Dank geht an Michel, welcher uns an der Bande unterstützte!
3. Matchtag
Zum ersten Mal in dieser Saison konnten wir mit drei Linien antreten. Und gegen UHC Kappelen haben wir uns zwei Punkte vorgenommen, mit dem Wissen, das dies heute der einfachere Gegner sein wird. So starteten wir also in den ersten Match, und nach vier torlosen Minuten konnten wir das 1:0 erzielen. Aber Kappelen blieb dran, und übernahm mit zwei schnellen Toren die Führung. Das gefiel uns nicht, und so schalteten die Jungs auf Vollgas. Und siehe da, 7:2 zur Pause, und selbst mit einem Gang runter schalten um Kraft zu sparen ging es weiter bis zum 11:4 Endstand. Klare Sache, zwei Punkte und ein Kuchen im Sack, gut gemacht!
Nach der Pause war aber bereits beim Einspielen erkennbar, dass die Jungs im Kopf nicht bei der Sache sind. So würden wir gegen Gurmels keine Chance haben. Es folgten ein paar klare Worte von den Trainern und ein bisschen Sprint vor dem Match. Was folgte, war das was wir erwartet haben. Ein Kampf um jeden Ball und jeden Centimeter, ein Tor hier und ein Tor dort zum 4:4 Pausenstand. Das hat Kraft gekostet, aber die Jungs und die Trainer glaubten daran, dass weitere Punkte in Reichweite sind. Mit letzter Kraft aber einem guten Teamspirit kämpften die Jungs so toll, dass am Ende auch dieses Spiel klar mit 11:7 gewonnen wurde. Was für eine Leistung und Steigerung dieser Jungs! Zwei Punkte und einen weiteren Kuchen mehr, einfach super!
Heute war wieder mal alles dabei was Unihockey so interessant macht, mit Hochs, Tiefs, und vielen Emotionen. Gratulation an die Jungs, eine weitere tolle Teamleistung!
4. Matchtag
Der erste Match gegen Kerzers Müntschemier war von Beginn weg ein Krampf, und obwohl wir kurzzeitig geführt haben war es der Gegner welcher sein Spiel spielen konnte, wir waren mehr am Reagieren als am Agieren. Auch ein letzter Versuch ohne Torhüter und damit in Überzahl hat keinen Ertrag gebracht, und so mussten wir dem ersten Gegner zum 5:7 gratulieren.
Nach einer kurzen Analyse in der Garderobe und einer nur halbstündigen Pause wollten wir vieles besser machen im zweiten Match gegen Wiler. Nach einem verletzungsbedingten Ausfall mussten wir die Linien umstellen, wollten so aber trotzdem um die Punkte mitreden. Aber auch dieser Start in den zweiten Match gelang eher harzig, mit vielen Einzelaktionen und wenig Ideen. Da der Gegner jedoch auch nicht gut ins Spiel kam konnten wir regelmässig skoren und bis auf 5:2 davonziehen. Doch die Energie schwand zusehends, Doppeleinsätze und eigene Fehler forderten ihren Tribut, so dass der Gegner nicht nur aufholen, sondern überholen konnte. Auch in diesem Match war der Versuch ohne Torhüter das Resultat noch zu unseren Gunsten zu drehen nicht erfolgreich. Mit einem 7:9 gab es auch hier keine Punkte zu holen.
Etwas enttäuscht von dieser Nullrunde, und mit dem Wissen, dass wir im letzten Match vom 20.12. noch aus der Masterround (den besten 5) verdrängt werden könnten, haben wir uns vorgenommen das im nächsten Training anzuschauen, um dann mit genug Selbstvertrauen und guten Automatismen das letzte Spiel in Angriff nehmen zu können.
5. Matchtag
Heute war das Ziel klar: mindestens 1 Punkt um aus eigener Kraft in der Masterround (die besten 5) zu bleiben. Und die Jungs legten dementsprechend los. Zulgtal wurde regelrecht bearbeitet bis zum 4:0! Wow, was für Start in diesen wichtigen Match! Doch nach der Pause waren wir uns etwas zu sicher, und der Gegner nützte das eiskalt aus, vom 4:0 zum 4:4 in 13 Minuten. Es brauchte schon klare und laute Ansagen von der Bande aus, dann fanden die Jungs den Tritt wieder und reagierten mit dem 5:4. Doch am Ende wurden die Punkte auf beide Teams aufgeteilt, 5:5, faires Resultat für einen solchen spannenden Match, und eine gute Lernstunde für uns alle wie schnell es gehen kann im Unihockey.
Dank dem Kampfgeist der ganzen Mannschaft während der Hinrunde platzieren wir uns ohne fremde Hilfe in der Masterround.
Gratulation an das gesamte Team für diese Leistungen!
6. Matchtag
In der Masterround gibt es keine einfachen Spiele mehr, und uns allen war klar, dass im ersten Match gegen Kerzers Müntschemier bereits ein sehr starker Gegner wartet. Und sie erwischten auch den besseren Start mit zwei schnellen Toren. Aber unsere Jungs zeigten eine starke Reaktion und kamen immer besser ins Spiel. Nach einem offenen Schlagabtausch in den ersten zwanzig Minuten waren wir am Gegner dran. Doch nach der Pause zog Kerzers immer mehr davon, waren weiterhin sehr spielstark und gewannen das Spiel verdient mit 5:10.
Mit dem zweiten Gegner Zulgtal hatten wir noch eine Rechnung offen. Wir haben nicht vergessen, dass wir am vorletzten Spiel gegen den gleichen Gegner mal 4:0 geführt haben und dann trotzdem 5:5 gespielt haben. Aber auch heute war Zulgtal immer einen Schritt schneller, so dass wir immer mehr nur am Reagieren waren. Trotz dem Versuch gegen Schluss nur noch die Jungs, welche noch etwas Energie im Tank haben zu forcieren, konnten wir nicht mehr aufholen und mussten uns auch hier mit einem knappen 5:7 geschlagen geben.
Trotz der beiden Niederlagen können die Jungs auf ihre Teamleistung stolz sein, und wenn es uns gelingt, in den nächsten Spielen noch etwas kämpferischer und zielsicherer aufzutreten, sind wir an den Gegnern noch näher dran.
7. Matchtag
Der Tiger hat uns nicht nur gebissen, sondern fast aufgefressen. Sie sind definitiv eine Klasse besser als der Rest der Gruppe. Da kanns dann schon mal aufs Dach geben. 4:16. Abhaken, Energie tanken und nach vorne schauen.
Gegen den zweiten Gegner heute wollten wir Punkte holen um nicht mit leeren Taschen da zu stehen. Gar nicht so einfach nach so einer Niederlage! Gurmels kam da gerade recht, da wir sie gleich stark wie wir einschätzen. Und so kam es auch: ein hin und her, Tore hier und dort, ein Kopf an Kopf Rennen, ein Kampf über das ganze Spiel. Und dann kam es wie es kommen musste: teilweise ohne Torhüter mit einem 10:9 in die 40. Minute rein, aber wer glaubte das wars jetzt, der hat noch nie Unihockey geschaut. Weitere 3 Tore fielen bis zum 11:11, unglaublich! Beide Teams wollten den Sieg unbedingt, aber die Punkte wurden schlussendlich aufgeteilt, am Ende ein faires Schlussresultat. Das tat der Seele gut, der Tank war aber nun komplett leer, und dass wohl nicht nur auf dem Spielfeld, auch die Zuschauer und Trainer hatten alle einen ziemlichen Herzschlag.
Gratulation an das gesamte Team für diese Leistung heute!
8. Matchtag
Mit etwas müde scheinenden Jungs starteten wir heute in den ersten Match gegen Kerzers Müntschemier. Aber diesmal erwischten wir den besseren Start. Unsere Jungs zeigten eine sehr starke erste Halbzeit und so konnten wir mit einem knappen Vorsprung gegen einen starken Gegner in die Pause. Doch nach der Pause waren unsere Jungs wie gelähmt, und trotz viel Aufwand auf dem Feld und der Bank zog das Spiel an uns vorbei. 4:9, klare Sache. Pause.
Der zweite Gegner Zulgtal hatte heute bereits einen Sieg (gegen die Tigers notabene) in der Tasche. Das hat sie viel Kraft gekostet, und das wollten wir mit einem schnellen Spiel ausnutzen. Aber von Beginn weg waren wir zu wenig gefährlich. Schlechte oder keine Pässe mündeten in zu viel Laufaufwand, und falls ein Pass ankam konnte es nicht in einen gefährlichen Torschuss umgemünzt werden. Als Gegenmassnahme entschieden wir uns die letzten 4 Minuten zu viert und ohne Torhüter zu spielen. Und siehe da, die Jungs spielten die Überzahl schön aus und skorten zwei Tore! Doch trotz dem erfolgreichen Versuch gegen Schluss konnten wir nicht mehr genügend aufholen und mussten uns auch hier mit einem knappen 4:6 geschlagen geben.
Die beiden Niederlagen schmerzen etwas, aber in den letzten beiden Spielen wollen wir nochmals zeigen was wir alles gelernt haben in dieser Saison.
9. Matchtag
Haben wir heute Unihockey gespielt oder Achterbahn gefahren? Antwort: Beides!
Aber gegen die Tigers definitiv Unihockey gespielt: mit drei ausgeglichenen Linien wollten wir die Tigers in Schach halten und nicht zu viele Gegentore zulassen. Und was die Jungs dann vierzig Minuten lang gezeigt haben war wohl das beste Spiel dieser Saison! Mit einem 5:2 in die Pause, dann hoch auf 7:2, danach übel tauchen bis zum Gleichstand um dann doch noch 10:9 zu gewinnen - Wahnsinn! Und eben auch ein bisschen Achterbahn…
Mit einem guten Gefühl konnten wir also dem nächsten Spiel gegen Gurmels entgegenschauen. Doch schon bei den ersten paar Einsätzen war klar, dass es ein völlig anderes Spiel geben wird. Die Jungs waren im Kopf nicht bei der Sache, und das intensive Spiel gegen Langnau hat eben auch viel Energie gekostet. So würden wir gegen Gurmels keine Chance haben. So stemmten sich die Jungs mit letzter Kraft und umgestellten Linien gegen ein zu deutliches Resultat. Aber am Ende verloren wir dieses Spiel mit 10:13. Und so war die Achterbahn auch wieder da, hoch und runter mit Hochs, Tiefs, und vielen Emotionen.
Somit schliessen wir diese Saison auf dem 5. Platz ab. Die Jungs können trotzdem stolz auf sich sein, es war definitiv ein Hoch die Masterround zu erreichen und ab und zu ein Tief mit ein paar verschenkten Siegen. So ist eben Unihockey; wie eine Achterbahn…
Saisonabschluss
Wir spielen definitiv besser Unihockey als Bowling.
Mit einem letzten Teamfoto verabschieden wir uns als Team und bedanken uns für die tolle Unterstützung während der ganzen Saison. Es hat Spass gemacht mit den Jungs, und sie alle können stolz auf sich sein!
Nun wünschen wir allen alles Gute auf ihrem weiteren sportlichen Weg, bei uns im Verein oder an einem anderen Ort.
Sportliche Grüsse vom Trainerteam,
Patrick und Reto
Saisonbericht Jun C 2025/2026