Infolge des Wechsels der zahlreichen 2014er Jahrgänge zu den D-Junioren, startete man mit einem sehr kleinen E-Junioren Kader in das neue Unihockeyjahr – Verstärkung musste her. Die Flyer Aktion in Wohlen und den umliegenden Gemeinden zeigte schnell die gewünschte Wirkung, eine Handvoll neuer Juniorinnen und Junioren jagten ab sofort jeden Freitagabend in Uettligen mit Stock und Schutzbrille dem kleinen weissen Ball mit den 26 Löchern nach. Zu Beginn der Saison waren auch ein paar farbige Bälle in der Balltasche. Nach sich Woche für Woche wiederholendem Kampf um besagte farbige Spielgeräte, wurden diese schlussendlich auf Druck der Junioren selber aus der Balltasche verbannt – ein Ablenkungsfaktor weniger, sicherlich auch im Sinne des Trainers.

Das Sommertraining verlief wie jedes Jahr abwechslungsreich mit vielen polysportiven und Teambuilding Aktivitäten. Das Training mit Stock und Ball sollte natürlich nicht zu kurz kommen, gerade die neu dazu gestossenen Kinder profitierten stark von den wöchentlichen Repetitionen. Nach und nach prägten sich auch die gängigen Übungen wie «Goali ischiesse» oder «Hockeychrüz» bei allen ein – teils etwas schneller, teils brauchte es noch etwas länger wöchentliche Refresher seitens Trainer.

Der erste Meisterschaftstag Mitte September in Seftigen war für über die Hälfte der Mannschaft dann auch das erste Turnier ihrer hoffentlich langen und erfolgreichen Unihockey-Karriere. Verständlicherweise war eine gewisse Grundnervosität spürbar. Obwohl es in der ersten Partie eine resultatmässig kalte Dusche geben sollte, war jene Nervosität danach komplett verschwunden und die Freude und der Kampfgeist von Beginn an seh- und spürbar. Da die Resultate bei den E-Junioren sowieso richtigerweise zweitrangig sind, war dies schnell vergessen und im zweiten und dritten Spiel lief es bereits deutlich besser inkl. vieler Torerfolge.

Durch das Motto «Isatz für Isatz Vougas gä», sah man den Junioren am Ende der Turniertage jeweils ziemlich deutlich an, was sie geleistet hatten. Gutmöglich, dass auch die nach anerkannten Sportwissenschaften wohl eher suboptimalen Pausenaktivitäten zwischen den Spielen ihren Teil dazu beitrugen. Als Gegenargument stärkten das mehr oder weniger pausenlose Rumrennen in Form von «Fangis» oder jeglicher vorstellbaren Spielform mit Stock und Unihockeyball den Teamspirit und das Miteinander. Es wurde viel gelacht (ab und zu gab es auch die eine oder andere kurzweilige Träne) und die Kinder lernten sich von Woche zu Woche und von Turnier zu Turnier besser kennen, was sich schlussendlich auch sichtbar positiv auf das Zusammenspiel auf dem Spielfeld auswirkte.

Nach und nach konnte auch in Sachen Kadergrösse nachgelegt werden, während einer gewissen Phase durften fast wöchentlich neue Gesichter im Rahmen eines Schnuppertrainings begrüsst werden, manch einer sprach schon fast von einem neuen kleinen Unihockeyboom. Fast allen gefiel es dann auch gleich von Beginn an dermassen gut, dass bereits das erste Training für die definitive Zusage ausreichen sollte. Bis hin zum Saisonabschluss wurde so die alte Turnhalle in Uettligen immer besser ausgelastet, inkl. manchmal gefühlt exponentiell ansteigendem Lärmpegel. Trainings mit fünf Linien plus zwei Goalies waren zum Schluss keine Seltenheit mehr, was für die kommenden Saisons zuversichtlich stimmt.

An den Turnieren wie auch in den Trainings gab es bei allen Hochs und Tiefs, mal wollte der Ball ein wenig mehr wie man sich es im Kopf vorstellte, mal ein bisschen weniger. Ohne Ausnahme sah man jedoch bei allen Juniorinnen und Junioren eine klare Verbesserung im Umgang mit Stock und Ball und dem Zusammenspiel miteinander.

Ein grosses Dankeschön geht an Silvio Nodari und Patrik Lüthi für die wertvolle Unterstützung in der Leitung zahlreicher Trainings und den engagierten und sehr geschätzten Support an der Bande währen den Meisterschaftsturnieren.

Fazit der Saison – «äs het gfägt!»

Junioren E Trainer,
Stefan Sahli

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